Ein Stück Land – vielleicht unseres
Es gibt einen Moment auf einem Weg,
in dem alles still wird.
Nicht weil es an Worten fehlt,
sondern weil es neue braucht.
So war es, als wir ein Stück Land gesehen haben.
Eines, das man einfach nur anschauen könnte…
…oder dem man zuhören kann.
Wir sind in den Abruzzen,
zwischen sanften Hügeln, wo das Meer und die Berge sich aus der Ferne grüßen.
Das Grundstück, das wir besucht haben, umfasst etwa 15 Hektar –
ein weiter, lebendiger Raum mit Olivenbäumen, offenen Feldern, Schatteninseln und weitem Blick.
Ein Ort, der zur Langsamkeit einlädt, zum achtsamen Gehen, zum tiefen Schauen.
Im Herzen des Geländes steht ein altes Steinbauernhaus,
mit rund 400 Quadratmetern Fläche.
Groß genug, um von echter Gastfreundschaft zu träumen:
gemeinsame Räume mit sichtbaren Balken, barrierefreie Zimmer, helle Säle, Werkstätten, Küche, Garten, Stille.
Wir haben Bögen gesehen, Balken, Wände –
Spuren derer, die vor uns da waren.
Und wir haben uns gefragt,
ob wir ihnen wieder eine Stimme geben dürfen.
Während wir durch die Felder und natürlichen Wege gingen, haben wir uns vorgestellt:
- Kinder, die zwischen wilden Kräutern laufen
- Menschen, die einander ohne Eile begegnen
- Einen Ort, an dem nicht nur Erde gepflegt wird, sondern auch das Miteinander
Wir haben dieses Land noch nicht gewählt.
Aber vielleicht hat es uns gewählt.
Wir wissen nicht, ob genau hier Tenuta Maja entstehen wird.
Aber in diesem langsamen Gehen, im Berühren der Erde,
im stummen Blick zueinander…
haben wir gespürt: Wir sind nah dran.
Das wollten wir mit euch teilen.
Denn dieses Projekt gehört auch euch.
Denn gemeinsam zu träumen,
ist bereits ein Teil des Bauens.
Wir bleiben im Lauschen.
Mit den Füßen in der Erde
und offenem Herzen.
Wie immer.



